Beiträge von jeepavenger

    Hallo zusammen, nach meiner Beobachtung sind die Angaben zum Softwarestand des voll elektrischen Avenger in diesem Forum unterschiedlich. Zum Beispiel gibt es die Versionsnummer fürs Auto so FHW.1.26.33.5 oder so FHW.1.26.30.32 (mein aktueller Softwarestand) . Deshalb möchte ich nachfragen, ob jemand Kenntnis darüber hat, wie es zu unterschiedlichen Softwarestände kommen kann? Gibt es unterschiedliche je nach späteren Produktionsdatum? Liegt dies darin begründet, dass die First Edition zuerst fertig gestellt wurden und das die später gebauten Fahrzeuge ohne First Edition-Bezeichnung andere oder abweichende bzw. nicht einheitliche Softwarestände haben. Wer kennt sich mit den Softwareständen für den eAvenger aus und kann die unterschiedlichen Versionsnummer erklären.

    Um zu erfahren welche Softwarestände in Abhängigkeit zum Herstellungsdatum vorzufinden sind, bitte ich euch einmal in den Fahrzeugschein nach dem Herstellungsdatum zu suchen. Dort ist unter Position 6 das Datum der Fertigstellung zu finden.* Des weiteren ist der aktuelle Softwarestand für den eAvenger im Menü des Uconnect zu finden (Ausstattungsabhängig). Weiter siehe Dateianhang oder Seite 47 bis 48 der Avenger Uconnect-Bedienungsanleitung. Bin mal gespannt, ob unterschiedliche Versionsnummern in Abhängigkeit zum Herstellungsdatum vorzufinden sind.


    *falsche Erklärung der Position 6 in der Zulassungsbescheinigung. Es handelt sich um das Datum der Erteilung der "Allgemeinen Betriebserlaubnis" oder "EG-Typengenehmigung". (ich bitte meine falsche Information zu entschuldigen)

    In einem Forum, egal welche Marke, sammeln sich diejenigen vermehrt die Problemfahrzeuge erworben haben und nach Lösungen suchen. Ich gehe davon aus daß von denjenigen die mit dem Wagen zufrieden sind sich nur wenige mit Autoforen beschäftigen und oder seltener Beitrage einstellen. In meiner Nachbarschaft laufen 3 Avenger Baujahr 2023 ohne Probleme.

    Mit besten Grüßen

    Emotor-M3-e-motor-power-unit.-Emotor..jpg

    Hallo, liebe BEV-Fahrer, ist eigentlich allgemein bekannt, dass der Elektromotor, Typ M3, für den Jeep Avenger und weiteren Stellantis-Marken aus dem französischen Werk Trémery in Lothringen kommt. Das Werk war in der Vergangenheit die größte Produktionsstätte für Dieselmotoren der Welt und ist nun die erste Produktionsstätte von Stellantis, die Elektromotoren herstellt. Das Werk wurde zur Produktion von Elektromotoren für 2 Milliarden umgebaut. Ab Ende 2022 produziert das Unternehmen Emotors in einem Joint Venture mit Nidec Leroy-Sommer Holding den modernen Elektromotor für die Marken von Stellantis.


    Dabei handelt es sich um einen PSM - Permanent Magnet Synchronous Motor. Als Vorteil von Synchronmaschinen gilt entsprechend ihre höhere Leistungsdichte und eben ihr höherer Wirkungsgrad bei niedrigerer Leistungsanforderung. Bei ihnen laufen die Magnetfelder von Rotor und Stator in der Regel schlupffrei synchron, daher die Bezeichnung. Das hat den großen Vorteil, dass auch im Teillastbereich sehr hohe Wirkungsgrade von annähernd 95 Prozent erzielt werden können. Auch in Sachen Effizienz kann PSM punkten, was sich besonders im städtischen Verkehr oder bei mittleren Reichweiten als Vorteil herausstellt. Ein weiterer Vorteil dieser Motoren ist die hohe Leistungsdichte, was kompakte Designs ermöglicht und wiederum Bauraum einspart. Nicht zuletzt ist der einfache mechanische und elektrische Aufbau, der ohne komplizierte Wicklungen sowie ohne Bürsten und Schleifkontakte auskommt, ein Argument für permanenterregte Synchronmaschinen. Allerdings hat das Konzept auch Nachteile, da die enormen Magnetkräfte spezielle Montage-Technologien für Läufer und Stator notwendig machen. Durch den Einsatz der Permanentmagneten sind diese Motoren auch abhängig von teuren Rohstoffen wie Seltenen Erden. Ein prominentes Beispiel für ein Auto, in dem permanenterregte Synchronmaschinen zum Einsatz kommen, ist der Porsche Taycan, der diese Technologie an Vorder- und Hinterachse einsetzt.


    Es gibt auch ein YouTube Video über die Produktionsvorgänge des Elektromotors (?farblich stimmt da was nicht).

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    Auch ich bin von der HUK Coburg weg und bin jetzt bei Verti Versicherung AG.

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    Die Helvetia habe ich auch getestet. Der Rechner zeigt eine Prämie von 1.700 €. Günstig ist das nicht und das ist eine Empfehlung von Car Maniac (Youtuber testet BEV)

    Ich helfe mit der Jeep-App. die für die Begrenzung der Batterieladung der Batterie behilflich ist. Merke mir zu Beginn den aktuellen Prozentstand der Batterie und kalkulierte bei einer Einspeisung mit 11 kWh = 20 % pro Stunde die wahrscheinliche Batterieaufladung. Stelle mir einen Timer mit der passenden Zeit bis zum gewünschten Ladezustand (z. B. von 20 % auf 50 % = rd. 1,5 Stunden). Nach Ablauf der Timerzeit schaue ich in der App nach wie hoch der Ladezustand der Batterie ist und ziehe, wenn der gewünschte Prozentsatz erreicht ist (bei mir in der Regel 50 %) den Stecker oderbeende die Ladung über die App mit der Erfassung einer Startzeit, die in der Zukunft liegt. Diese Prozedur gilt wenn ich über meine Wallbox zu Hause lade. An öffentlichen Ladestationen kann man auch über die App die Batterieladung beenden sollte aber das Ladekabel herausziehen, weil nur eine begrenzte Standzeit an der Ladesäule ohne Zusatzgebühren erlaubt ist.

    Zum Thema möchte ich auch meinen "Senf" dazu geben.


    1. Design

    Für mich war das Design dieses Minisuffs für den Kauf entscheidend. Auch nach über einem Jahr bin ich noch von dem Erscheinungsbild begeistert.

    2. Platzangebot

    Für zwei Erwachsene ist das Platzangebot vorne hervorragend. Hätte ich bis zu zwei kleine Kinder wäre das Platzangebot im Fond für mich noch ausreichend. Wären die Kinder schon älter bzw. mehr als 1,5 m groß würde ich den Avenger nicht kaufen.

    3. Verarbeitung

    Die Verarbeitung ist solide. Es klappert und knarzt nichts. Die Spaltmasse stimmen und die Metallic-Lackierung an meinem Avenger ist sehr gut ausgeführt. Der Aufpreis hierfür ist allerdings saftig. Die Inneraumanmutung ist rustikal und mit viel Plastik typisch Jeep. Allerdings spart das optisch gelungene verbaute Hartplastik Gewicht zu sparen und ist sehr einfach zu reinigen. Es ist kein Problem, wenn mein Enkel die Türeinstiegsholme und Sitze verdreckt. Auch Hundebesitzer werden keine Krise ob des Drecks eines nassen Hundes bekommen. Es ist alles super und leicht zu reinigen. Nach einem Jahr der Nutzung zeigen sich noch keine Abnutzungserscheinungen. Als Garantiefall hatte ich poröse Gummidichtungen im Dachbereich, die aber gewechselt wurden. Neuere Fahrzeuge haben diesen Mangel wohl nicht mehr.

    4. Klimatisierung

    Die Klimaanlage arbeitet im Automatikmodus optimal. In der kalten Jahreszeit beschlagen die Scheiben schnell und werden durch Anpassung der Gebläseleistung schnell wieder frei. Im Sommer sorgt die Klimaanlage schnell für angenehme Temperaturen.

    5. Fahrverhalten

    Man muss sich im klaren sein, dass es sich um einen Minisuff handelt der ausreichend motorisiert ist. Sportliches fahren ist nicht seine Domäne. Aber ein Sprintwert unter 10 Sekunden auf 100 km/h war vor 10 Jahren schon sportlich. Bei den heutigen Verkehrslagen reicht die Motorleistung sehr gut um auf allen Fahrsituationen richtig zu reagieren. Die Bremsleistung ist stark und gut zu regeln. Ich fühle mich sicher im Avenger.

    6. Geländegängigkeit

    Brauch ich nicht. Habe kein Gut mit viel Land. Bin auch kein Landwirt oder Förster. Wenn dies zutreffen würde, kann ich den Wagen nicht empfehlen. In Deutschland darf man eigentlich nicht im Wald fahren. Trotzdem finde ich die hohe Bodenfreiheit angenehm, weil ich weniger auf Bordsteinkanten oder steilen Auffahren achten zu müssen.

    7. Assistenssysteme

    Die Fahrassistenssysteme arbeiten ordentlich entbinden allerdings nicht davon das Fahren zu kontrollieren. Habe eher den Eindruck, dass ich das System beobachte, ob es auch richtig arbeitet. Praktisch ist der direkte Zugang über eine Taste zur Deaktivierung von Systemen. Den Spurhalteassistensten schalte ich schon mal aus, wenn er mich mit seinen Mahnungen "übernehmen Sie die Kontrolle" nervt. Den Tempomaten und die Abstandsregelung habe ich noch nie ausgeschaltet.

    Die App zur Steuerung der Ladefunktion arbeitet inzwischen zufriedenstellend. Wer einen Benziner hat braucht so etwas meines Erachtens nicht.


    Zusammenfassung:

    Nach über einem Jahr und Nutzung über 12.000 km bin ich immer noch zufrieden und würde ihn wieder kaufen.

    Die in diesem Forum beklagten Fehler und Probleme sind bei meinem Avenger nicht vorgekommen. Es ist wohl so, dass über Fehler mehr geschrieben wird um ggf. seinen Frust abzubauen und Hilfestellungen zu bekommen. Über einwandfrei laufende Avenger hat man weniger Grund dies schriftlich kundzutun.

    .........

    Hoffe ...... O-Ton des AH: oh ja, Acenger, da gibt es immer reichlich zu tun inklusive Updates

    Habe anläßlich der Inspektion den Werkstattmeister über die Installation von Updates befragt.

    Nach seiner Aussage führen heut zu Tage die Werkstätten keine Updates ohne besonderen Anlass mehr aus.

    Beim Jeep läuft das "over the Air", so dass fällige Updates ohne Werkstattbesuch aufgespielt werden.

    Bei meinem Avenger ist das jedenfalls so.