So, getestet:
Der 12-Volt-Anschluss in der Mittelkonsole hat kein Dauerplus. Durch den tiefen Einbau und eine leichte Neigung nach unten ist die Ablesbarkeit von einem eingesteckten Voltmeter während der Fahrt nicht bei jedem Gerät gesichert.
Nach dem Aktivieren des Avengers auf Stufe 1 (Start drücken OHNE Bremspedal treten) fährt zwar die Bordelektrik hoch und auch die 12-Volt-Dose wird bestromt. Aber die 12-Volt-Batterie wird noch nicht geladen. Dies geschieht ab dem Moment, wenn der Avenger über Startknopf + Bremspedaldruck fahrbereit ist, also auch die Fahrstufentasten beleuchtet sind.
Etwas irritiert hat mich, dass an der Dose im Mitteltunnelfach dann 15,1 Volt laut Steckanzeige anliegen. Daraufhin habe ich die Klemmenspannumg an der Batterie mit dem Multimeter gemessen: Die Ladespannung beträgt 14,92 Volt. Für einen stinknormalen Bleiakku ist das etwas arg viel, oder? Üblich sind doch 14,5 bis maximal 14,8 Volt Ladespannung bei einem Bleiakku.
Auf jeden Fall sollte man wohl die Batterie bei einem notwendigen Tausch nicht auf eine AGM-Batterie "upgraden". Für diesen Batterietyp wäre die hohe Ladespannung definitiv schädlich.
Haben wir Elektriker hier? ![]()