Ich kann nicht Monat für Monat von einem Energieanbieter (Hausstrom + dessen Ladekarte) wechseln. Ich muss mich halt auf eine oder zwei Karten kaprizieren. Bei Maingau bin ich Stromkunde - und plötzlich wird das E-Laden deutlich teurer. Beim ADAC bin ich Mitglied (kostet ja auch was) und habe die ENBW-Karte mit vergünstigtem Ladetarif. Aber auch deutlich gestiegen im Preis seit Anfang des Jahres. Nun muss ja der Gelegenheits-Unterwegs-Stromzapfer darauf achten, ob er eine 0-Euro-Monatskarte hat oder aber noch sieben oder 9 Euro darfür bezahlt. Das muss halt dann auch in die Gesamrechnung eingehen.
Die Rechnung - E-Autofahrer dachten bisher, sie könnten beim Verbrauch sparen - geht nicht mehr auf. Wenn ich 6,5 l Diesel pro 100 km verbrauche, zahle ich derzeit im Schnitt 10,98 Euro je 100 km Bei 20 kWh E-Autoverbrauch (das ist der übliche Schnitt, mit dem allgemein gerechnet wird), kostet das 10,20 Euro. Und das aber auch nur, wenn ich AC zapfe zu rund 0,51 Cent je kWh. Man kann natürlich die 20 kWh höher und niedriger ansetzen, die 6,5 l Diesel aber auch