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Marktstart April 2023 - "1st Edition" ab 39.900 Euro - 400 Kilometer Reichweite
Der elektrische Jeep Avenger im ersten Test
Auszug:
„Antrieb aus dem Stellantis-Regal
Was die flexible e-CMP2-Plattform betrifft, so konnte sich Jeep bei der Konzernmutter bedienen, auch den 400-Volt-Antrieb mitsamt seiner Eckdaten teilt sich der Avenger mit anderen Stellantis-Modellen wie Peugeot e-308 oder Opel Astra Electric, beide sind für Anfang 2023 avisiert. Der Elektromotor leistet 115 kW/156 PS und 260 Newtonmeter an Drehmoment, ein eher kleiner 54-kWh-Akku verspricht nach Norm 400 Kilometer Reichweite, wir schätzen, dass sich im Alltag um die 300 Kilometer ergeben. Als Verbrauch werden 16,5 bis 15,7 kWh/100 km genannt. Schnellladen funktioniert mit maximal 100 kW, in 24 Minuten sei die Batterie von 20 auf 80 Prozent Ladestand gebracht, heißt es. Eine Wärmepumpe gibt es serienmäßig.
Im Fahrbetrieb benimmt sich der Avenger trotz des tendenziell straff abgestimmten Fahrwerks gar nicht jeepmäßig hemdsärmelig, sondern bleibt ganz Stadtauto, brav und verbindlich also. Deutlich spürbar sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrmodi - während es in "Eco" und "Normal" noch verhalten vorangeht, weckt "Sport" die volle Motorleistung und somit gleich mehr Munterkeit. Die Spitze liegt bei 150 km/h, das ist überschaubar, aber völlig ausreichend, das Fahrpedal wird der E-Mobilist schon deshalb ungern ins Bodenblech treten, weil er um die Reichweite bangt.“